Die Technik hinter Ponanza - Teil 1

Um auch mal einen Einblick in die technischen Aspekte unseres Trickfilms zu geben, werden wir in diesem Blog auch über das Equipment und die Software berichten, die wir benutzen.


Die Kamera(s)

 

Für die Aufnahme unseres Films verwenden wir eine digitale Spiegelreflex-Kamera, die Canon EOS 350 D. Die Bilder nehmen wir in der höchsten Auflösung von 6 Megapixeln auf. Dadurch haben wir später noch die Möglichkeit den genauen Bildausschnitt zu verändern oder Kamerafahrten und Zooms zu simulieren. Ausserdem haben wir durch die hohe Auflösung auch die Option den Film später auf 35mm-Film ausbelichten zu lassen. Per USB-Kabel ist die Kamera mit einem PC verbunden. Mit Hilfe einer speziellen Software ist es möglich die Kamera vom PC aus fernzusteuern, z.B. den Auslöser zu betätigen oder die Blende zu verändern. So wird verhindert, dass sich die Kamera beim Drücken des Auslöseknopfs bewegt, da sonst Wackler im Film entstehen könnten.

 

Zusätzlich zu der Spiegelreflex-Kamera verwenden wir eine Webcam. Diese ist ebenfalls per USB an einen PC angeschlossen auf dem die Trickfilmsoftware „Stop Motion Pro“ läuft. Dieses Programm erlaubt es, die aufgenommenen Bilder als Film anzuzeigen und so die Animation zu testen. Ausserdem ist es mit dem Programm möglich das zuletzt aufgenommene Bild mit dem Livebild der Webcam zu vergleichen. Dadurch sieht man, wie viel die Puppen bewegt wurden und kann ihre Position gegebenenfalls nochmal ausbessern. Falls mal was ganz schlimmes passiert, zum Beispiel eine Figur umkippt, kann man mit Hilfe dieser Funktion oft noch die Szene retten indem man alles möglichst genau wieder zurechtrückt.

 

Die Bilder von der Spiegelreflex-Kamera werden später mit Adobe Premiere zu einem Video zusammengefügt.

 

Geschrieben am Wednesday, dem 28. February 2007 um 09:12 Uhr; abgelegt in Produktion. Kommentare können per RSS 2.0 Feed verfolgt werden. Trackback-URL.

2 Kommentare zu “Die Technik hinter Ponanza - Teil 1”»

  1. Ponanza » Blog Archiv » Übung macht den Meister

    4. March 2007 | 14:20 Uhr

    […] den Füßen auf eine Bodenplatte (keine Angst, es wurde nicht verletzt ). Zudem warfen wir eine Webcam und unser Aufnahmeprogramm StopMotionPro an. Dann konnte es […]

  2. Martina

    1. March 2008 | 21:34 Uhr

    Hi,

    ich suche ein Programm, das unter Linux läuft (Suse) und mit dem ich einzelne Bilder zu einem Film zusammensetzen kann. Es soll ähnlich wie das Adobe Premiere funktionieren. Die Programme, die ich bislang gefunden habe, bearbeiten nur ganze Filmsequenzen im avi- oder mp-Format.

    Könnt Ihr mir helfen?

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