Übung macht den Meister
In den letzten Tagen war immer wieder Animationstraining angesagt. Denn was nützen uns die tollsten Figuren und Schauplätze, wenn die Bewegungen ruckelig sind? Keiner will so etwas sehen. Vor allem wir nicht.
Also nagelten wir ein einfaches Drahtmodell, das das “Opfer” unserer Animationsversuche werden sollte, an den Füßen auf eine Bodenplatte (keine Angst, es wurde nicht verletzt
). Zudem warfen wir eine Webcam und unser Aufnahmeprogramm StopMotionPro an. Dann konnte es losgehen.
Wie unsere ersten Versuche aussahen, schaut ihr euch am besten selbst an:
Da vor allem unser Kojote ziemlich viel durch unseren Canyon schleichen wird, müssen auch Laufanimationen geübt werden.
Gelernt haben wir bei unseren ersten Animationen vor allem Folgendes:
Es ist mehr als ratsam, die Set-Elemente fest am Boden zu befestigen. Es kostet nämlich extrem viel Zeit, die verschobenen Teile wieder in die ursprüngliche Position zu bringen. Nimmt man sich nicht die Zeit dafür, sieht es aus wie in demjenigen Abschnitt des ersten Videos, in dem sich die Drahtfigur das “Fernglas” vor die Augen hält.
Feststellen mussten wir weiterhin, dass es alles andere als leicht ist, Bewegungen flüssig und natürlich darzustellen. Man muss nicht nur alle relevanten Körperteile bewegen, sondern auch die Abstände im Vergleich zur letzten Aufnahme berücksichtigen. Umso schwieriger wird es dann, wenn zusätzlich noch die Mimik der Figuren animiert werden soll.
Fazit: Wir müssen weiter üben, üben und nochmals üben!!!
Geschrieben am Sunday, dem 4. March 2007 um 14:20 Uhr; abgelegt in Tests. Kommentare können per RSS 2.0 Feed verfolgt werden. Trackback-URL.
