Die Technik hinter Ponanza - Teil 2
Die Spezialeffekte
Für die Effekte in Ponanza verwenden wir sowohl Adobe After Effects als auch zwei weitere geniale Programme: Den Primatte Keyer und Particle Illusion.
Der Primatte Keyer ist ein Plug-In für After Effects zum Entfernen von Bluescreen aus Videos. Damit wird der blaue Hintergrund, vor dem wir filmen, entfernt und kann mit jedem beliebigen Bild oder Video ersetzt werden. So können wir uns beim Animieren ganz auf das “irdische” Geschehen in unserem Film konzentrieren und später einen Himmel in das Video einfügen. Um zu testen wie gut das Programm ist haben wir dieses Foto mit schwierigem, unscharfen Hintergrund verwendet:
Die Qualität des Primatte Keyers hat uns schier umgehauen. Die unscharfen Ränder machten dem Programm nichts aus. Mit nur wenigen Mausklicks erzielten wir dieses Ergebnis:
Particle Illusion dagegen ist ein Programm, das sogenannte “Partikel” generiert. Man kann damit realistische Effekte wie Feuer, Wasser, Rauch, Regen, Schnee, u.s.w. erzeugen. Dieses Programm ist zwar etwas komplizierter zu bedienen, bietet aber eine riesige Anzahl an vorgefertigten Effekten die sofort verwendet werden können.
Geschrieben am Wednesday, dem 23. May 2007 um 00:57 Uhr; abgelegt in Tests, Post-Produktion. Kommentare können per RSS 2.0 Feed verfolgt werden. Trackback-URL.3 Kommentare zu “Die Technik hinter Ponanza - Teil 2”»
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Sebastian
23. May 2007 | 22:39 UhrÖhm, müsste der Himmel im Hintergrund dann nicht auch unscharf sein. Wenn das Progamm sowas erkennen würde, DANN würd ich es kaufen

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Daniel
24. May 2007 | 12:18 UhrJo, du hast Recht: Der Himmel müsste eigentlich unscharf sein.

Das Programm/Plug-In “Primatte Keyer” muss ich dabei aber mal in Schutz nehmen ;-). Das ist lediglich dafür vorgesehen, den Vordergrund vom blauen Hintergrund (”Blue-Screen”) “auszustanzen” - und diese Arbeit verrichtet es meiner Ansicht nach PERFEKT! Womit man den Hintergrund dann ersetzt, ist dem Programm völlig egal, d. h. man kann beliebige bewegte oder unbewegte Bilder einsetzen.
Wir haben beim Testen einfach das nächstbeste Himmel-Foto, das wir auf der Festplatte gefunden haben, verwendet. Bei der (Post-)Produktion des eigentlichen Films werden Aspekte wie Unschärfe o. Ä. aber natürlich beachtet.



