Vom Suchen und Finden eines Drehbuchs

Eine rauchige Kneipe, zwei zusammengeschobene Tische mit jeder Menge Stühlen drumherum und ein Haufen kreativer Köpfe - mehr braucht man nicht um eine Story für unseren Stop-Motion-Film zu finden. Das könnte man annehmen, ganz so leicht fällt die Storyfindung dann aber doch nicht.

Im Gegenteil, das ganze Vorhaben zieht sich zäh wie Kaugummi durch den Nachmittag. So ist das eben, wenn Kreative unter Druck stehen: Sie bringen erstmal gar nichts zustanden. Irgendwann kommen dann doch die Vorschläge und es entwickelt sich endlich ein konstruktives Gespräch. Ein animiertes Musikvideo für unbekannte Augsburger Bands beispielsweise.

Anfragen wurden schon abgegeben, Interesse bekundet. Dennoch sind nicht alle Mitglieder des Teams wirklich überzeugt von einem Musikvideo, denn die Bands wollen teilweise zu viel Mitspracherecht, was uns wieder einschränken würde. Gema-Probleme bei öffentlichen Aufführungen lassen uns so langsam vom Musikvideo-Vorhaben abkommen und wir stehen wieder am Anfang.

Unser Papa Marco hat dann aber doch noch eine Idee, die er so ganz beiläufig mal in den Raum wirft und damit einen Strike bei uns landet. Ein Indianer-Märchen Rund um die Rivalitäten zwischen Hunden und Kojoten. Der Kojote, tief in der indianischen Mythologie verankert stiftet dabei einiges an Unordnung in dem Hunderudel. Ganz nebenbei schafft es die Geschichte eine witzige Lösung für eine auffällige Verhaltensweise von Hunden zu liefern.

Zu viel soll an dieser Stelle nicht verraten werden, unser Film soll ja nur drei Minuten lang werden, da sollte nicht zu viel gespoilert werden. Fakt ist aber: Wir haben eine Story!

Geschrieben am Tuesday, dem 21. November 2006 um 19:18 Uhr; abgelegt in Drehbuch, Pre-Produktion. Kommentare können per RSS 2.0 Feed verfolgt werden. Trackback-URL.

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