Endlich nicht mehr obdachlos!
| Organisation » Produktion | 1 KommentarLange hat es gedauert, es gab viele Rückschläge, aber jetzt ist es endlich soweit:
Wir haben einen Raum, in dem wir ungestört unseren Trickfilm drehen können!
Nachdem wir vergeblich versucht haben einen kostenlosen Raum in irgendeinem leerstehenden Bürogebäude zu finden und mit mehreren Absagen bzw. horrenden Preisvorstellungen konfrontiert wurden, haben wir es einfach nochmal an der Uni versucht. Da sich die Dreharbeiten jetzt sowieso in die Semesterferien verschoben haben, ist der Raummangel an der Uni hinfällig geworden. Dank den netten Mitarbeitern des Videolabors können wir in wenigen Tagen einen Übungsraum beziehen.
Vielen Dank!!!

Noch mehr professionelle Hilfe
| Charakter-Design » Pre-Produktion | 1 KommentarDer Strom unserer Helfer reißt nicht ab.
Neu mit im Boot ist der Kölner Animator und Comiczeichner Felix Herzog, der uns mit seinen Skizzen beim Charakter-Design behilflich ist. Die ersten Charaktere hat er schon gezeichnet und wir sind dabei, diese in Knete umzusetzen.




Und nochmal Musi
| Organisation » Pre-Produktion » Ankündigung | 0 KommentareMusikalisch brauchen wir uns um unseren Trickfilm keine Sorgen zu machen.
Nachdem wir bereits mehrere Komponisten für den Soundtrack gewinnen konnten, haben wir auch für die Ausführung der Musik professionelle Hilfe gewinnen können.
Das Augsburger Salonorchester ist bereit, den Soundtrack für uns einzuspielen.

Katzen brauchen furchtbar viel Musik…
| Organisation » Pre-Produktion » Ankündigung | 12 Kommentare… und Hunde auch. Deshalb haben wir gleich mehrere Komponisten angesprochen, ob sie einen Soundtrack für unseren Trickfilm kreieren wollen. Und prompt haben wir einige Zusagen bekommen, teilweise von sehr professioneller Seite. Aber wir wollen hier nicht zuviel verraten.
Nur soviel sei gesagt: Die DVD des Trickfilms wird mehrere Tonspuren mit verschiedenen Soundtracks enthalten. So produziert keiner unserer Gönner vergeblich und der Konsument kann sich an der musikalischen Vielfalt ergötzen.

Erste Gehversuche beim Animieren
| Organisation » Pre-Produktion | 0 KommentareMit großem technischen Geschütz auf Lager haben wir uns heute in das noch unwirtliche und unbekannte Feld der Animation gestürzt. Mit zwei Laptops, zwei Webcams, Matchboxautos, Kinderüberraschungseierflugzeugen, Knete und verbiegbaren gelben und grünen Marsmännchen stürzten wir uns in den Kampf. Nach den ersten Gehversuchen wurde schnell klar, dass das ganze nicht so einfach werden wird….Wie minimal muss die Bewegung der Figur sein, damit sie keinen Breakdance aufführt? Verflixt, die Hand war im Bild! Wie bringt man ein Marsmännchen dazu einen Purzelbaum in Zeitlupe zu schlagen, ohne dabei umzufallen? Das waren nur einige der Herausforderungen, denen wir uns heute stellten.
Viel Feingefühl, Fingerspitzenarbeit und der ein oder andere unterstützende Knetbollen als Klebeunterstützung führten uns dann jedoch zum Ziel: die ersten Mini-Animationen stehen! Eine Autoverfolgungsjagt um eine Cafetenwasserflasche und ein kunstvoller Marsmännchenpurzelbaum zeugen von unseren ersten Animationserfahrungen.
Diese Woche werden wir alle fleißig Üben Radiergummies formvollendet zu animieren, so dass unser Film ein Kunstwerk der filigranen Animation werden wird!

Familiengeschichten
| Charakter-Design » Pre-Produktion » Ankündigung | 0 KommentareEbenfalls an unserer letzten Sitzung vor Weihnachten machten wir uns an das Charakterdesign für unsere Hunde. Marco wünschte sich wunderschöne Vorgeschichten zu unseren Hunden, damit wir beim Design selbiger einfacher vorankommen können. So entstanden innerhalb kürzester Zeit zehn Charaktere von der Hundedame bis zum Pinscher. Diese nahmen in unseren Köpfen schnell Gestalt an und führten daher schnell zu Missstimmungen, da sich unsere Köpfe nicht immer einig waren. Letztendlich aber haben wir uns geeinigt und sind stolz auf unsere Babys!
Eine noch zu klärende Frage ist, inwiefern wir unsere Hunde mit Attributen bestücken, sprich wollen wir sie wie die Natur sie geschaffen hat oder dürfen sie Halsband, Stern und Hut tragen? Ich gehe mal davon aus, die Mehrheit hat sich für “mit Attribut” ausgesprochen und sehe die Frage somit beantwortet.
Nach ein paar allgemeinen Verständnisfragen hieß es dann “Frohe Weihnachten” und “wir sehen uns dann 2007 wieder”!

Die Suche nach dem Filmtitel
| Set-Design » Pre-Produktion » Ankündigung | 0 KommentareDie letzte Sitzung vor den Weihnachtsferien wollten wir mit der Suche nach einem Filmtitel und dem Charakterdesign verbringen. Zuvor jedoch stellte uns Marco das Setdesign vor, dass einige Tage zuvor von ein paar fleißigen Trickfilmern entwickelt wurde.
Ganz im Sinne der Medienpädagogik begannen wir unsere Suche nach einem geeigneten Titel für unseren Trickfilm mit einem Brainstorming. Dabei kam gleichmal allerhand lustiges und weniger lustiges aus den Filmemachern hervor. Von “Kojotenattacke” über “Hinten ohne” und ganz banal “Der Arschlochklau” war so ziemlich alles dabei.
Bis wir auf den glorreichen Gedanken kamen, die Titel alter Westernklassiker herzunehmen und unserem Film anzupassen. Heraus kamen so schöne Dinge wie “My name is Pobody” und “Spiel mir das Lied vom Po (alternativ vom Kot…)” oder auch “Die Rechte und die Linke Backe des Kojoten”. Heraus kam jedoch: tatatataaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa:
PONANZA!
Die MItarbeiter unseres kleinen Filmteams gaben sich begeistert und waren sofort Feuer und Flamme. Die studentischen Gehirne begannen so schnell wie nie zuvor zu arbeiten und spuckten nur noch nette Ideen zur Umsetzung des Titels hervor.
So wurde (in den Köpfen) schnell das Plakat gestaltet, die Anfangsszene umgearbeitet und der Soundtrack an alte Klassiker angepasst. Außerdem haben wir uns zu einem weiteren Kuchenverkauf entschlossen, allerdings mit Donuts und Bagels…und noch einige weitere Ideen wurden in den Raum geworfen, die wir der Spannung wegen an dieser Stelle noch nicht weiter verbreiten müssen (ich habe sie an einem sicheren Ort in meinem Block verwahrt…).

Wie man einen Canyon gestaltet
| Set-Design » Pre-Produktion | 0 KommentareDer Trickfilm nimmt immer mehr Gestalt an, jedenfalls in unseren Köpfen. Letzten Samstag trafen Marco, Sebastian und ich uns, um über das Aussehen des Settings zu diskutieren. Ganz gewissenhaft hatten im Vorfeld Internetrecherche betrieben und wussten ungefähr, was wir als Landschaft wollten. Ein Canyon muss es sein mit schöner rötlicher Farbgebung, vielleicht einem kleinen Fluss und tollen Felsformationen.
Sieht in der Theorie alles super aus, haben wir uns gedacht, aber kann man das auch umsetzen? Und so haben wir uns die Arbeit gemacht und einen kleinen Canyon geknetet. Hier eine Wölbung, da eine natürliche Felsbrücke, noch ein Miniaturhund, jede Menge Ideen. Letztendlich war der Canyon fertig. Gut, die Größenverhältnisse stimmen noch nicht ganz, aber das ist doch das kleinste Problem. Lassen wir uns überraschen, wie es weiter geht.



Besprechungen über Besprechungen
| Storyboard » Pre-Produktion | 0 KommentareDie gestrige Sitzung war geprägt von Besprechungen und Organisation.
So berichtete Maria, dass Sie beim Augsburger Ideenhaus Interesse für eine Kooperation wecken konnte. Im Gegenzug zur Platzierung des Firmenlogos im Abspann und auf Plakaten würden wir Material erhalten, dass wir für den Bau des Settings und der Figuren benötigen. Auch die Beleuchtung dürfte nun gesichert sein aufgrund der Scheinwerfer, die Marco in seinem Keller wieder gefunden hat.
Nachdem das geklärt war, begutachteten wir Max’ erste Versuche für das Storyboard. Max hatte dabei ausgezeichnete Ideen: der Kojote soll zum Beispiel von einem Gebüsch auf einer Klippe aus die schlafenden Hunde beobachten und seine Ziele ausmachen, bevor er hinabklettert und sich anschleicht. Dass der Berg dabei nach oben hin immer steiler wird, soll im Verlauf der Story noch entscheidend sein…

Bei der Besprechung kamen noch mehrere Fragen auf, die teils gleich geklärt wurden (z. B. ob der Hundeboss in einer Hundhütte schlafen soll), teils noch einiger Überlegung bedürfen (z. B. welcher Hunderasse der Boss angehören soll und ob er eher majestätisch oder eher lachhaft aussehen soll). Zudem stellte Marco fest, dass wir mehr Hindernisse in der Story brauchen, damit der Zuschauer sich in den Hauptcharakter hinein versetzen kann.
Als wir uns unterhielten, wie die Schlucht, in der sich die Hunde aufhalten sollen, aussehen soll und wie groß sie sein soll, kamen wir auf einen altes Problem zurück: der Drehort. Immer noch strotzen wir vor Ideen, haben aber - nicht einmal in der Uni - keinen Raum zur Verfügung, wo wir diese umsetzen können! So müssen wir immer noch bei einem möglichen Drehort auf eine Antwort warten; der Idee, einmal in der ehemaligen Reese-Kaserne nachzufragen, wird Maria nachgehen.
Nun galt es noch weitere Fragen zu klären:
Da wir wohl keine Möglichkeit haben werden, wie bei Hennen Rennen ein großes Set zu bauen, bei dem man von einem Gerüst aus die Figuren bewegt, müssen wir wohl zu technischen Tricks wie der “Forced Perspective” greifen, wie es Aardman bei Wallace and Gromit schon mehrmals getan hat.
Auch kam zur Sprache, ob unsere Figuren und das Set eher stilisiert oder realistisch werden soll. Wir kamen zu dem Schluss, dass die Figuren so stilisiert sein sollten wie bei den Warner-Bros-Cartoons - nur natürlich in 3D. Als Anschauungsbeispiel zeigte uns Marco ein Dromedar, das er einmal erstellt hat.
Um die Figuren stilistisch einheitlich zu entwickeln bzw. zuerst einmal eine Einführung in das Modellieren zu bekommen, vereinbarten wir eine zusätzliche Sitzung am Sonntag bei Janine.
Zum Ende der Sitzung gingen wir noch gemeinsam die Materialliste durch, die eventuellen Sponsoren vorgelegt werden soll als Richtlinie, was alles für den Film benötigt wird. Dabei erklärte uns Marco, wofür wir die einzelnen Materialien brauchen werden und wie wir sie verarbeiten werden. Beispielsweise werden wir glänzende weiße Perlen von einem in einen Bohrer eingespannten Zahnstocher drehen lassen, um mit einem schwarzen Pinsel/Stift kreisrunde Pupillen zu erhalten.

Hunde-Zeichenstunde
| Charakter-Design » Pre-Produktion | 0 KommentareGestern gab es zunächst einmal Franziskas Geburtstag zu feiern, inklusive Ständchen (”…zum Geburtstag, liebe Wie-hieß-sie-nochmal?, zum Geburtstag viel Glück!!!” - die Namen müssen sich wohl erst noch einprägen).

Mit leckerem Kuchen gestärkt machten wir uns ans Charakterdesign. Dabei stand natürlich die Überlegung am Anfang, welche grundlegenden Formen die Figuren unseres Films einmal haben sollen. Dazu zeigte Marco uns zunächst ein paar Kniffe, wie man mit nur wenigen Strichen den Grundaufbau einer Figur skizzieren kann.

Um uns noch ein paar Anregungen aus Trickfilm-Making-Ofs zu holen, versammelten wir uns um Marcos Notebook (alle Beamer waren entliehen!).Anschließend bewaffneten wir uns nun alle mit Bleistift und Papier und legten los, Skizzen verschiedener Hundetypen anzufertigen, wobei wir uns an Zeichenanleitungen orientieren konnten. Während die einen erst noch ein Gefühl für das Zeichnen von Trickfilmfiguren bekommen mussten, entwarfen andere bereits beachtliche Modelle, die durchaus als Vorlage für unsere späteren Charaktere dienen könnten.


Um uns bewusst zu machen, welche Figuren bzw. Hundetypen auftauchen sollen, gingen wir noch einmal gemeinsam die Story durch.
Wir kamen dabei zu dem Schluss, dass wir uns im Film auf ca. 6 bestimmte Hundetypen mit verschiedenem Aussehen und Charaktereigenschaften konzentrieren werden. Darunter werden sich unter anderem der Boss des Hunderudels sowie dessen Gespielin, eine Art Wildhund-Pudeldame, befinden.
Während der Besprechung kamen uns nicht nur weitere Ideen, sondern wir bekamen auch konkretere Vorstellungen für die Inszenierung.
Auf dieser Basis wird Max bis zur nächsten Sitzung ein Storyboard ausarbeiten.


